KWKK - Kraft Wärme Kälte Kopplung

Motivation

Die Nutzung der bei industriellen oder KWK-Prozessen entstehenden Abwärme ist heute in vielen Fällen lediglich auf die direkte Nutzung der Wärme beschränkt. Eine kältetechnische Nutzung ist leider nur in Einzelfällen umgesetzt. Technisch bietet die Sorptionskältetechnik eine gute Möglichkeit dieses Defizit zu beseitigen. Oftmals scheitert die Umsetzung jedoch an den geforderten Kaltwassertemperaturen und dem daraus entstehenden investiven Aufwand. Zudem besteht häufig kein Vertrauen in die Technik, da nur wenige Referenzprojekte vorhanden sind.

Zielsetzung

Ziel des Projektes ist es daher einen Lösungsansatz zu demonstrieren, der durch die Kombination unterschiedlicher Kälteanlagen einen energetischen, ökologischen und wirtschaftlichen Vorteil unter der Verwendung von im Prozess vorhandener und nicht genutzter Abwärme generiert. Durch umfangreiche Erprobung während der Projektlaufzeit sollen eine optimale hydraulische Verschaltung, sowie eine optimierte Steuerungsstrategie erarbeitet und validiert werden. Ein so validiertes System kann richtungsweisend für die Kälteerzeugung auf mittleren und tiefen Temperaturniveaus mittels Absorptionskältetechnik sein.

Die rigo biogas GmbH möchte durch die Projektumsetzung eine ökologisch sinnvolle Kälteversorgung für einen bereits mit Kompressionskälte und Heizwärme versorgten Hotelkomplex realisieren. Hierbei ist es Ziel die bei der Verstromung von Biogas entstehende Abwärme möglichst vollständig zu nutzen und so gerade im Bereich der Kälteversorgung eine Alternative zu der elektrisch betriebenen Kompressionskälteanlage darzustellen. Durch eine möglichst offensive öffentliche Kommunikation des Vorhabens soll gezeigt werden, dass eine Nutzung von industrieller Abwärme zur direkten Kälteerzeugung oder Entlastung bestehender Kompressionskälteanlagen eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Alternative darstellt.

Förderung

Das Demonstrationsvorhaben „Kältemaschinenkaskade als Möglichkeit zur TGA- und prozessgerechten Kälteerzeugung“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über das Hessische Ministerium  für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung kofinanziert.

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